Wie warm wird eine Infrarotsauna und warum ist das wichtig?
Infrarotsaunen arbeiten mit deutlich niedrigeren Temperaturen als klassische Saunen. Während finnische Saunen meist zwischen 70 °C und 100 °C liegen, bewegen sich Infrarotsauna Temperaturen typischerweise im Bereich von 30 °C bis 65 °C.
Diese geringeren Temperaturen sind kein Nachteil, sondern ein zentrales Merkmal einer Infrarotsauna. Die Wärme entsteht nicht primär durch erhitzte Raumluft, sondern durch Infrarotstrahler, die gezielt auf den Körper wirken, während die Umgebungsluft vergleichsweise kühl bleibt.
In diesem Ratgeber erfährst du, welche Temperaturbereiche in einer Infrarotkabine üblich sind, wie du deine persönliche Wohlfühltemperatur findest und worin der Unterschied zur klassischen Sauna liegt.
Infrarotsauna Temperaturen verstehen: Grundlagen
Typische Temperaturbereiche
Die Temperatur in einer Infrarotkabine ist bewusst moderat gehalten. Je nach Nutzung und persönlichem Empfinden haben sich folgende Bereiche etabliert:
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Einsteigerbereich: ca. 30 °C bis 40 °C – geeignet für eine sanfte Gewöhnung
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Standardbereich: ca. 40 °C bis 55 °C – häufig genutzter Temperaturbereich
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Intensivbereich: bis ca. 60 °C – abhängig von Strahlerleistung und individueller Verträglichkeit
Die Halleluja Sauna ist sofort nutzbar und benötigt keine klassische Aufheizphase, da sie nicht über aufgeheizte Raumluft funktioniert.
Unterschied zur klassischen Sauna
Der wesentliche Unterschied liegt in der Art der Wärmeübertragung. In einer finnischen Sauna wird die Luft im Raum erhitzt. In einer Infrarotsauna geben Infrarotstrahler ihre Energie direkt ab, wodurch bereits bei niedrigeren Temperaturen ein intensives Wärmeempfinden entstehen kann.
Wie funktioniert die Wärmeübertragung in einer Infrarotkabine?
In einer Infrarot Wärmekabine wird der Körper durch elektromagnetische Strahlung im Infrarotbereich erwärmt. Die Raumluft bleibt dabei vergleichsweise kühl. Dieses Prinzip unterscheidet sich grundlegend von klassischen Saunen und erklärt, warum niedrigere Temperaturen ausreichend sind.
Die Halleluja Sauna arbeitet mit Vollspektrum-Infrarotstrahlern, die unterschiedliche Infrarotbereiche abdecken. Die Wärmeentfaltung erfolgt dabei unabhängig von der Raumlufttemperatur.
Warum niedrigere Temperaturen bei Infrarotsaunen sinnvoll sind
Niedrigere Temperaturen ermöglichen längere und angenehmere Anwendungen. Viele Nutzer empfinden 20 bis 30 Minuten in einer Infrarotsauna als komfortabel, während klassische Saunagänge oft deutlich kürzer ausfallen.
Durch die moderate Temperaturbelastung werden Infrarotkabinen häufig auch von Menschen bevorzugt, die hohe Saunatemperaturen als unangenehm empfinden.
Temperaturvergleich: Infrarotsauna vs. klassische Sauna
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Merkmal |
Infrarotsauna |
Klassische Sauna |
|---|---|---|
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Temperaturbereich |
30–65 °C |
70–100 °C |
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Aufheizzeit |
5–10 Minuten |
30–40 Minuten |
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Wärmeübertragung |
Direkte Infrarotstrahlung |
Erwärmte Raumluft |
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Empfohlene Nutzungsdauer |
20–30 Minuten |
8–15 Minuten |
Schritt für Schritt: Die richtige Temperatur einstellen
Schritt 1: Mit niedriger Temperatur starten
Für Einsteiger empfiehlt sich eine Starttemperatur von etwa 35 °C. Beginne mit kürzeren Sitzungen von 10 bis 15 Minuten und beobachte dein persönliches Wärmeempfinden.
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Ausreichend trinken
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Handtuch als Sitzunterlage verwenden
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Entspannte Sitzposition wählen
Schritt 2: Temperatur langsam anpassen
Erhöhe die Temperatur schrittweise um etwa 3–5 °C pro Woche, bis du deine persönliche Wohlfühltemperatur erreicht hast.
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Woche 1–2: 35–40 °C
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Woche 3–4: 40–45 °C
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Danach: individuelle Anpassung bis ca. 60 °C
Schritt 3: Einstellungen anpassen
Die ideale Temperatur kann je nach Tageszeit, Jahreszeit oder persönlichem Empfinden variieren. Viele Nutzer bevorzugen im Sommer etwas niedrigere Temperaturen als im Winter.
Häufige Fehler bei der Temperatureinstellung
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Zu hoher Einstieg: Direkt mit hohen Temperaturen zu starten, kann als unangenehm empfunden werden.
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Zu schnelle Steigerung: Der Körper braucht Zeit, sich an neue Temperaturen zu gewöhnen.
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Signale ignorieren: Bei Unwohlsein sollte die Anwendung beendet oder die Temperatur reduziert werden.
Häufige Fragen zu Infrarotsauna Temperaturen
Kann eine Infrarotsauna zu heiß werden?
Moderne Infrarotkabinen verfügen über Sicherheitsmechanismen, die eine Überhitzung verhindern und die Temperatur automatisch regulieren.
Wie lange dauert das Aufheizen?
In der Regel etwa 5 bis 10 Minuten, abhängig vom Modell und der Umgebungstemperatur.
Ist 30 °C zu niedrig?
Nein. 30 °C werden häufig für entspannte Anwendungen oder als Einstieg genutzt.
Fazit: Die richtige Infrarotsauna Temperatur finden
Die optimale Infrarotsauna Temperatur liegt für viele Nutzer zwischen 35 °C und 55 °C. Entscheidend ist nicht maximale Hitze, sondern ein angenehmes, gleichmäßiges Wärmeempfinden.
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Langsam starten und individuell steigern
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Niedrigere Temperaturen sind typisch für Infrarotkabinen
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Individuelles Empfinden ist ausschlaggebend
Die Halleluja Sauna ist auf diese Art der Nutzung ausgelegt und bietet ein temperaturbasiertes Infrarotkonzept für den Einsatz zuhause.
In diesem Artikel:
- Wie warm wird eine Infrarotsauna und warum ist das wichtig?
- Infrarotsauna Temperaturen verstehen: Grundlagen
- Wie funktioniert die Wärmeübertragung in einer Infrarotkabine?
- Warum niedrigere Temperaturen bei Infrarotsaunen sinnvoll sind
- Temperaturvergleich: Infrarotsauna vs. klassische Sauna
- Schritt für Schritt: Die richtige Temperatur einstellen
- Häufige Fehler bei der Temperatureinstellung
- Häufige Fragen zu Infrarotsauna Temperaturen
- Fazit: Die richtige Infrarotsauna Temperatur finden
Über die Halleluja Sauna®
Klassische Saunen arbeiten primär mit Hitze. Die Halleluja Sauna® folgt einem anderen Ansatz und kombiniert 7 einzelne Therapieformen zu einem System.
Wärme, Licht, ausgewählte Materialien und gezielte Reize wirken dabei parallel und schaffen eine Umgebung, die Körperwahrnehmung, Ruhe und Erholung unterstützt.